Was ist ein Pigment?
Am einfachsten gesagt, Pigmente sind kleine, feste und unlösliche Partikel, deren Hauptaufgabe es ist, einem bestimmten Anstrich eine Nuance zu geben. Sie absorbieren oder weisen (reflektieren) das Licht ab und färben auf diese Art und Weise das Material. Pigmente in den Malerfarben können weiß, schwarz oder auch in allen anderen Farben sein. Außer der Tönung bieten die Pigmente häufig auch den UV-Schutz und Schutz vor sonstigen atmosphärischen Einflüssen und verleihen so Stabilität und verlängern die Lebensdauer der Beschichtung. Auf unserem Markt finden Sie diese unter den Namen Pigmente, Toner und Farbstoffe, und es sind eigentlich fein gemahlene Partikel, mit deren Hilfe eine bestimmte Farbnuance erreicht wird. Sie können die Farbe selbständig und per Hand oder in der Farbmaschine tönen durch Zugabe einer bestimmten Menge an Pigmenten.
Was ist ein hochwertiges Pigment in der Wandfarbe?
Ein hochwertiges Pigment darf nicht mit anderen Komponenten der Zusammensetzung der Beschichtung reagieren. Ein hochwertiger Toner besitzt auch die Fähigkeit des Färbens und der Deckung. Da die Farbfähigkeit höher ist, werden wir weniger Pigmente in der Beschichtung verwenden, womit es auch ökonomischen für den Gebrauch wird. Eine bedeutende Eigenschaft des Pigmentes ist auch die Empfindlichkeit gegenüber dem Licht, was von der Größer der Partikeln, der chemischen Zusammensetzung und Konzentration abhängt. Durch die Auswahl der Pigmente und ihrer Menge kann zusätzlich auf die Grundeigenschaften jedes Deckungsmittels Einfluss genommen werden, also im flüssigen Zustand, vor der Anbringung auf die Grundlage (Farbe, Trocknen, Viskosität) oder nach dem Auftragen (Farbe, Undurchsichtigkeit, Glanz, Haltbarkeit, Beständigkeit auf verschiedene Einflüsse).
Aufteilung der Pigmente
Es bestehen einige tausend verschiedene Pigmente, die sich nach dem Rohstoff, aus welchem sie entstehen, der Zusammensetzung, Herstellungs- und Verarbeitungsart, der Partikelmenge und natürlich der Farbe unterscheiden. Die bekannteste Pigmentenaufteilung ist nach der chemischen Struktur, wo sie in organische und unorganische Pigmente geteilt werden. Organische Pigmente basieren auf den Kohlenstoffverbindungen. Sie zeichnen sich durch die geringere Partikelmenge aus, was eine Produktion von intensiveren und reinen Tönen ermöglicht wie auch eine geringere Deckkraft. Wegen der organischen Zusammensetzung sind sie auf die UV-Strahlungen und die alkalischen Einflüsse in der Regel nicht ausgesprochen Beständig, bzw. auf die Basismitten, wie Zement, das im Bauwesen am meisten verwendet wird. Organische Pigmente werden so meistens zur Nuancierung von Innenfarben verwendet. Unorganische Pigmente basieren am häufigsten auf Metallverbindungen. Sie bestehen aus einer größeren Partikelmenge, die ihnen eine größere Deckkraft verleiht. Wegen der größeren Partikelmenge wie auch wegen der chemischen Zusammensetzung und des Herstellungsprozesses sind die unorganischen Pigmente auf die UV-Strahlen und die Einflüsse der alkalischen und basischen Mitten beständig. Deswegen werden alle Nuancen der MAXIMIX -Tonkarte, die mit „F“ gekennzeichnet sind, nur für die Verwendung von unorganischen Pigmenten hergestellt, weswegen sie eine ausgezeichnete Wahl für die Fassadenfarben und Putz sind.
Das erste Kunstpigment (synthetisches Pigment) ist das ägyptische Blau. Es wird durch das Erhitzen von Quarz, Kupferverbindungen und des Calciumcarbonats auf der Temperatur von fast 1000oC hergestellt.